Sandra Frimmel

Sandra Frimmel hat Kunstgeschichte und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Berlin und Sankt Petersburg studiert. Zwischen 2007 und 2009 war sie Mitbegründerin und Co-Leiterin des Projektraums Art Laboratory Berlin, von 2008 bis 2010 Ausstellungsassistentin im Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz. Seit 2011 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Literatur und Kunst vor Gericht: Fokus Osteuropa“ am Slavischen Seminar der Universität Zürich, und seit 2014 ist sie außerdem wissenschaftliche Koordinatorin des Zentrums Künste und Kulturtheorie (ZKK), ebenfalls an der Universität Zürich.

Sie befasst sich vor allem mit russischer Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts und dem Wechselverhältnis zwischen Kunst, Macht, Recht und Gesellschaft. Ihren jüngsten Publikationen sind: Kunsturteile. Gerichtsprozesse gegen Kunst, Künstler und Kuratoren in Russland nach der Perestroika, Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2015; mit Matteo Bertelé (Hg.): La nuova arte sovietica: una prospettiva non ufficiale, Zürich: Edition Schublade 2014; Wiktoria Lomasko, Anton Nikolajew: Verbotene Kunst. Eine Moskauer Austellung, Berlin: Matthes & Seitz 2013, Übersetzung und Nachwort.